Diagnostik – Andrologie und Urologie Weiden

Urin, Blut und Spermauntersuchungen

Dr. med. Michael Käs bietet in der Praxis in Weiden Untersuchungen für Urin, Blut und Sperma an. Befunde und Laborergebnisse werden mit Ihnen zügig besprochen und die passende Therapie angesetzt.

Ultraschall mit der neuesten Technik

Das Ultraschallsystem ACUSON NX2™, das sich durch klinische Zuverlässigkeit sowie durch Prozesseffizienz und Zukunftsfähigkeit auszeichnet, ist eine intelligente, von Anwendern inspirierte Lösung, die über verschiedene klinische Anwendungsgebiete hinweg eine exzellente Bildgebung bietet.

Transrektale Sonographie

Bei der transrektalen Sonografie wird ein Schallkopf durch den Anus in das Rektum eingeführt und kann so in unmittelbarer Nähe der Prostata positioniert werden. Im Gegensatz zur transvesikalen Darstellung müssen die Schallwellen auf dem Weg zum Zielgewebe keine störenden Gewebeschichten durchqueren. Die verwendete Ultraschallfrequenz liegt bei 7,5 MHz, was eine gute Auflösung in einer Gewebetiefe zwischen 1 und 4 cm erzielt.

Duplexsonographie

Bei Gefäßerkrankungen ist die Duplexsonografie eine einfache, schmerz- und risikofreie Untersuchung. Mittels Ultraschall kann diese Methode Einengungen durch Arterienverkalkungen, Erweiterungen der Arterien, sogenannte Aneurysmen, Gefäßverletzungen und angeborene Gefäßmissbildungen wie zum Beispiel AV-Fisteln darstellen. Außerdem lassen sich mit der Duplexsonografie die Gefäße nach Gefäßoperationen kontrollieren. In vielen Fällen kann sie aufwendigere Untersuchungsmethoden wie Röntgenuntersuchungen, CT oder MRT überflüssig machen.

Uroflowmetrie (Die Harnflussmessung)

Die Uroflowmetrie gehört zu den häufigen Untersuchungen beim Urologen. Um die bestmögliche Messung durchführen zu können, muss die Harnblase gefüllt sein. Der Betroffene sollte die Blasenentleerung bis zum Verspüren eines deutlichen Harndranges hinauszögern.

Endoskopie (Spiegelung)

Bei der Endoskopie wird ein dünner, meist biegsamer Schlauch über eine natürliche Körperöffnung (z.B. Mund, After) eingeführt. Er ist mit einer Lichtquelle, einem Spiegel und einer Kamera bestückt, mit der Bilder vom Inneren des jeweiligen Organs auf einen Monitor übertragen werden.

Prostatabiopsie

Zur Prostatabiopsie werden verschiedene Verfahren eingesetzt: Bei der Nadelbiopsie wird Zellmaterial angesaugt, bei der Stanzbiopsie durch eine Nadel hindurch ein dünner Gewebezylinder ausgestanzt (vgl. Biopsie). In beiden Fällen lässt sich die Lage der Nadel mit dem Finger oder mittels Ultraschall kontrollieren. Der Zugang erfolgt transperineal (durch den Damm) oder transrektal (durch den Mastdarm).

Das Standardverfahren ist heute die transrektale Prostatastanzbiopsie unter TRUS-Kontrolle. Bei der transperinealen Nadelbiopsie ist zwar das Infektionsrisiko etwas geringer, jedoch eine Betäubung (örtlich oder „Rückenmarksnarkose“) erforderlich. Für die Stanzbiopsie spricht außerdem, dass eine Diagnose aus Gewebe genauer möglich ist als aus Zellmaterial.

Urologische Röntgendiagnostik

Die Röntgenuntersuchung beginnt mit einer Übersichtaufnahme des Bauchraumes zur Beurteilung der Nieren, der Harnblase und des knöchernen Beckens. Durch Spritzen eines Kontrastmittel in die Vene lassen sich die Hohlorgane des Harntraktes dargestellen.