Therapie – Andrologie und Urologie Weiden

Phimose (Beschneidung)

Eine Phimose ist eine angeborene oder erworbene Verengung der Vorhaut des Penis. Die Vorhaut besteht aus einem äußeren Blatt, das von außen sichtbar ist, und einem inneren Blatt, das der Eichel anliegt. Der Übergang erfolgt fließend am Ende der Vorhaut. Bei einer Phimose kann die Vorhaut nicht oder nur schwer über die Eichel zurückgezogen werden. Lässt sich die Vorhaut nur unvollständig zurückziehen, sprechen Mediziner von einer relativen Phimose.

Vorhautbändchenverlängerung

Ein verkürztes Vorhautbändchen stellt Betroffene vor viele Probleme. Erektionen empfinden Männer mit diesem Krankheitsbild oft als schmerzhaft. In vielen Fällen reißt das kleine Bändchen an der Vorhaut wiederholt ein. Bei einem besonders tragischen Krankheitsverlauf klagen Patienten über starke Blutungen. Diese Blutungen treten aus der Arteria Frenularis aus, einem in dem Vorhautbändchen befindlichen Gefäß. Der Leidensdruck betroffener Männer ist groß. Jede Erektion ist bei einem verkürzten Frenulum mit Schmerzen verbunden. Die richtige medizinische Maßnahme, um dieses Problem zu beheben, ist die Frenulumplastik.

Sterilisation (Vasektomie)

Der Begriff Vasektomie beschreibt die Sterilisation des Mannes. Dafür durchtrennt der Arzt Dr. med. Michael Käs die beiden Samenleiter, sodass der Hoden zwar weiterhin Spermien produziert, diese aber nicht mehr in die Harnröhre kommen. Die Frau zu befruchten und ein Kind zu zeugen ist dem Mann dann nicht mehr möglich.

Hodenoperationen (z.B. Wasserbruch)

Bei der sog. Hydrozele handelt es sich um eine abnorme Flüssigkeitsansammlung zwischen Hoden und der ihn umgebenden Hodenhüllen. Im Laufe des Lebens kann durch eine Störung des Flüssigkeitsaustausches zwischen den Hodenhüllen, z.B. im Rahmen von Entzündungen, vermehrt Flüssigkeit gebildet werden, die nicht ausreichend abtransportiert werden kann. In seltenen Fällen kann auch mal ein Tumor hinter einer Flüssigkeitsansammlung im Hoden stecken.